Die besten Tipps für Hobbyfotografen

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Vor allem im Urlaub schießen wir viele Bilder. Die schöne Landschaft, das tolle Essen und die vielen Sehenswürdigkeiten würdigen wir mit einem Schnappschuss, damit wir die Erinnerung bewahren. Doch nicht immer klappt es mit den tollen Fotos. Wieder zu Hause angekommen sind die Bilder verschwommen, zu hell, zu dunkel oder der Bildausschnitt unglücklich gewählt. Ein paar kleine Tipps helfen Ihnen, mehr aus Ihren Bildern rauszuholen und perfekte Fotos zu knipsen.

Die besten Foto-Tipps für den Urlaub

Es kommt weniger auf das teure Equipment an als auf das Handling. Die heutigen Kameras besitzen ausgetüftelte Funktionen, um Neulingen das Fotografieren zu erleichtern. Mit der Automatikfunktion geht selten etwas schief. Ob Sie lieber zu Digitalkamera oder zur Spiegelreflexkamera greifen, kommt auf Ihre persönlichen Bedürfnisse an. Kompakt- oder Systemkameras bieten das Beste aus beiden Optionen und eignen sich für Anfänger und Profis. Wichtig ist, dass Sie sich mit dem Gerät vertraut machen und alle Funktionen ausgiebig testen. Nachfolgend erhalten Sie die besten Foto-Tipps für bessere Bilder.

1. Den Bildausschnitt richtig wählen

Für ein gelungenes Foto ist der Bildaufbau wichtig. Dazu befindet sich das Motiv nicht stetig in der Mitte des Bildes. Variieren Sie die Position. Damit dies gelingt, nutzen Sie das Gitterraster auf dem Display. Harmonisch und ausgewogen ist die Platzierung des Kernthemas im unteren, oberen linken oder rechten Drittel. Bei Menschen und Tieren als Motiv bietet es sich an, wenn Sie diese statt aus dem Bild heraus hineinsehen lassen.

2. Das Querformat gilt als Standard

Häufig ist dieses Format optimal für die Darstellung des Motives. Es folgt der natürlichen menschlichen Betrachtungsweise. Mit dieser Ausrichtung nehmen Sie hohe Gebäude, Landschaften, Wasserfälle und Bäume hervorragend auf. Folgen Sie Ihrer persönlichen Intuition, wenn Sie das beste Format auswählen.

3. Das Motiv anschneiden

Galt früher die Prämisse, das Motiv im Vollformat abzulichten, nähern Sie sich heute dem Motiv an. Dadurch erscheint es als Ausschnitt mit einer großen Detailfülle. Partielle Fotografien erhöhen die Dynamik. Gegen normale Vollbilder spricht vor allem im Urlaub nichts. Sie gehören zu den Klassikern.

4. Den Fokus finden

Bei der Nutzung der Kamera drücken Sie den Auslöser zunächst hälftig herunter. Dadurch fokussieren Sie das Objekt und stellen das Motiv scharf. Bei einem Hauptmotiv, bei dem mehrere Personen im Zentrum stehen, stellen Sie unbedingt vorab scharf. Sie fokussieren erst eine Person bei halb gedrücktem Auslöser und schwenken dann zum gewählten Bildausschnitt, bevor Sie den Knopf komplett herunterdrücken. Funktioniert das Scharfstellen nicht oder weist Sie die Kamera auf Unschärfe hin, prüfen Sie die Licht- und Kontrastverhältnisse.

5. Histogramme helfen bei der Belichtung

System- und Spiegelreflexkameras verfügen über Histogramme. Sie zeigen die korrekte Belichtung an. Die Grafik lesen Sie wie folgt: Die y-Achse markiert die Pixelmenge der Aufnahme. Die waagerechte x-Achse zeigt Ihnen die Helligkeit von dunkel nach hell an. Optimal sind Ausschläge weit rechts oder links, ohne dass diese den Extrembereich berühren.

6. Fotos bei starker Sonne

In vielen Fällen bewirkt der Sonnenschein den Verlust von Motivdetails. Eine Belichtungskorrektur schafft Abhilfe. Setzen Sie diese um bis zu zwei Stufen herunter. Unterbelichtungen gleichen Sie am PC aus.

Bessere Fotos aufnehmen

Befolgen Sie diese Hinweise, steht guten Fotos nichts mehr im Weg. Essenziell ist das Üben. Die nähere Umgebung ist dafür eine wahre Fundgrube. Probieren Sie je nach Motiv verschiedene Programme aus. Serienbilder helfen, das beste Bild auszuwählen, wenn Sie Personen, Action- oder Sportfotos aufnehmen. Detailfotos gelingen mit dem Makroprogramm. Der Nachtmodus hilft bei Abendaufnahmen.

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